Wie haltet ihr’s mit Foto-Logs?

Pläddernasse Logbücher, volle Nano-Logstreifen, abgesoffene Caches in Pfosten - man hat die entsprechende Dose zwar gefunden, kann sich aber nicht ins Logbuch eintragen.

Doch nur, wer im Logbuch steht, darf den Cache "rechtmäßig" auch online loggen.

Die nicht ganz ehrliche Alternative ist ein Fotolog.

Wir haltet ihr es als Finder oder Owner damit?

 

Was macht ihr, wenn euch solche Dosen begegnen?


und als Krönung (das blaue Ding war im früheren Leben tatsächlich mal ein Logbuch):

 

Ich persönlich logge solche Caches per Foto. Dass ich mich nicht ins Logbuch eintragen konnte, ist nicht meine Schuld, und gefunden (und sogar geöffnet) habe ich sie schließlich.

 

Genauso verfahre ich mittlerweile mit vollen Nano-Logstreifen.

So,


so,


oder so.


Bislang ist es mir erst einmal passiert, dass ein Fotolog vom Owner gelöscht wurde, obwohl es natürlich jeder andere Owner genauso hätte machen können. Dabei habe ich nicht darauf gepocht, den gelöschten Logeintrag erneut vorzunehmen, denn nach den offiziellen Spielregeln stand ich ja nicht im Logbuch.

Dennoch halte ich Fotologs generell nicht für verwerflich, denn mehr als die Dose zu finden, kann ich in solchen Fällen nicht tun. Ich habe alles richtig gemacht - soll ich deswegen aufgrund der Schludrigkeit oder Faulheit eines Owners beim Fund außen vor bleiben?

 

Durchaus grenzwertig sind Fotologs wie diese von abgesoffenen Caches in Pfosten:

Denn sie zeigen nicht nur die verschollene Dose, sondern auch das Versteck.

Aber auch hier bin ich rigoros, sofern die Dose nicht erst am Vortag verschütt gegangen und klar ist, dass der Owner genau weiß, dass ein Logbucheintrag ins Objekt der Begierde nicht möglich ist.

 

Was ist eure Meinung dazu?

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Kommentare: 10
  • #1

    capsai (Mittwoch, 07 Januar 2015 05:47)

    Ich hab kein Problem mit Fotologs als Owner, die Dose wurde ja gefunden und wenn jemand halt kein Stift mit hatte...
    Selber mache ich aber auch Fotologs, gerade bei vollen Nanos... hatte auch bisher keine Probleme mit Lösungen, wobei ich tendenziell mich eher noch irgendwo da auf das Logbuch reinquetschen würde.

  • #2

    Schrottie (Mittwoch, 07 Januar 2015 09:17)

    Als Owner bekomme ich gar nicht erst solche Fotologs, denn ich warte meine Dosen hinreichend genug. Somit kann sich ein Finder auch stets im Logbuch eintragen. Ganz einfach.

    Und als Finder logge ich nur dann einen Fund, wenn ich auch im Logbuch stehe. Und wenn ein Eintrag absolut unmöglich ist, dann gibt es auch andere Logtypen neben dem Fundlog, um Ekel und Abscheu zum Ausdruck zu bringen.

  • #3

    zappo (Mittwoch, 07 Januar 2015 10:10)

    Als Sucher: Wenn ich mich wegen Matschlogstreifen nicht eintragen kann, logge ich trotzdem - mit entsprechenden NM-Hinweis. Ein Foto brauch ich da nicht - und wenn der Owner mich löscht, ists mir egal. Wenn die Dose komplett und offensichtlich weg ist, log ich keinen Fund, sondern benachrichtige den Owner. Wenn der mich unaufgefordert zum Loggen freigibt, mach ich das. Sonst nicht.
    Als Owner: Wenn jemand einen Fund einträgt, gehe ich davon aus, daß er die Dose gefunden hat - einen Nachweis brauch ich dazu nicht. Bei meinen Caches gibts allerdings auch nix zu "leisten", nix zu erfüllen, keine größere Hürde - man muß nur zur Location hinpilgern und mit Hint und Spoilerbild die Dose finden.
    Aber ich kriege (bis jetzt) keine Fotologs. Ich kontrolliere und warte meine Caches, da muss da schon ein Unglück dazwischen kommen, daß meine Logbücher so aussehen.

  • #4

    Starglider (Mittwoch, 07 Januar 2015 12:38)

    Als Owner achte ich auf geeignete Behälter und habe schon vor Jahren alles was kleiner als "small" war durch größeres ersetzt. Seitdem kam das bis auf einem Fall von Vandalismus nicht mehr vor.

    Als Finder sehe ich das "nicht loggen können" als eine der Sachen die halt passieren können - dann logge ich eben keinen Fund.
    Ausnahme wäre höchstens ein Nano mit vollgeschriebenem Logstreifchen, denn da sehe ich den Owner in der Pflicht:
    Wer sowas versteckt soll es gefälligst auch so häufig warten wie es dann zwangsläufig nötig ist.

    Leider könnten solche Owner sich durch Fotologs aber darin bestätigt sehen das eine Wartung ja gar nicht nötig ist. Es läuft ja auch so.

  • #5

    Tobit (Mittwoch, 07 Januar 2015 15:47)

    Da ein Fotolog ja eigentlich eine Ausnahme des üblichen Prozederes ist, bin ich der Meinung, dass man den Owner zumindest vorher kurz fragen kann, ob ein Fotolog aus Grund XYZ für ihn in Ordnung geht.

  • #6

    Noch ein Geoblog (Mittwoch, 07 Januar 2015 17:24)

    Als Finder logge ich per Foto, wenn ich mich trotz Fund nicht eintragen kann, was eigentlich nur passieren kann, wenn der Stift/Stempel nicht verfügbar ist oder das Logbuch unbeschreibbar ist, zB weil es ein Eisklumpen ist. Also nach der Devise: Wenn ich das Logbuch in der Hand hatte, es aber nicht "beschriften" konnte
    Als Owner handhabe ich es genauso.

  • #7

    Barkley (Mittwoch, 07 Januar 2015 17:44)

    Ich als Owner hab nix dagegen, wenn mir eine Dose weggemuggelt wurde und deshalb jemand nichts finden konnte. Ich biete das auch den DNFlern an.

    Ich würde es allerdings grundsätzlich als höflich finden, wenn man vorher beim Owner mal nett anfrägt und nicht einfach ein "Foto kann ich bei Bedarf zuschicken. Und wenns nicht passt, kann der Owner das Log ja löschen." in sein Fund-Log reinrotzt.

    Abgesehen davon, wenn eine Dose vor Ort ist, die ich auch erreichen kann, hab ich es noch nie nicht geschafft, auf irgendeine Weise mein Log in der Dose zu hinterlassen.

  • #8

    TrekkingPope (Mittwoch, 07 Januar 2015 19:50)

    Also zu den ersten Photos und Meinungen gehe ich völlig d'accord. Denn da hattest Du/bzw. ich die Dose tatsächlich in der Hand und auch den Logzettel. Anders sehe ich das bei den Bildern im Pfosten. Man sieht die Dose zwar - aber kommt nicht heran. Das geht mir auch bei manchen T5ern so oder Leitplanken auf der Autobahn. Wenn ich nicht an die Dose komme, warum auch immer, dann kann ich auch nicht loggen.

  • #9

    Thalix64 (Samstag, 10 Januar 2015 10:09)

    Dank der Aufmerksamkeit der meisten Owner findet man selten ein nasses Logbuch. Wenn doch, halte ich ein Fotolog für unbedenklich. Sollte der Owner mein Log trotzdem löschen-was soll's-habe ich einen Fund weniger. Es geht um nichts.

  • #10

    MrKrid (Samstag, 10 Januar 2015 18:52)

    Gute Frage W. aber manchmal ist es wirklich etwas schwierig, das richtige zu machen. Wie in den Fotobeispielen zu sehen, gibts -aber wirklich selten- einen Klumpen aus undefinierbarem Irgendetwas. Das liegt natürlich stark am Owner selber ob er zB. bei Meldung schnellen Ersatz besorgt. Ich versuche erstmal per PowerBall ein Log unterzubringen (klappt machmal). Bis dato habe ich erst zweimal ein Fotolog gemacht, einmal volles LB (Nano), ein anderes mal nur noch ein Papierklumpen. Als Owner meiner eigenen Dosen halte ich es auch so, wenn zB. das LB geklaut ist, ist ein Fotolog OK.
    Gruss MrKrid